elle tricote - quelle idiote?!Noch so ein Strickblog? Ja auch. Irgendwie.

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Freitagsfüller #377



1. Wir können versuchen ob die neue Matratze emma sowohl für 54kg als auch für >80kg passt .

2. Mal sehen ob ich mit dem Headset weniger Hemmungen habe beim anrufen .

3. Meine Kernkompetenz vergebens wohin zu radeln, weil ich nicht geprüft habe ob der Termin stattfindet. Heute: Outdooryoga

4. Ein durchgehend sonniges Wochenende ist nicht sehr wahrscheinlich.

5. Meine Mutter muss ich auch mal wieder anrufen.

6. Nichts was in letzter Zeit in der Welt passiert ist fand ich lustig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren Japanbilderabend, morgen habe ich Hemden kaufen mit dem Mann geplant und Sonntag möchte ich endlich die Saison fürs rhyschwimme eröffnen!
22.7.16 11:35


Freitag: Flüchtlinge und Fasnacht



Was habe ich eigentlich so gemacht, am 5. Februar 2016 - das will Frau Brüllen wissen.

Freitag ist immer noch Frei-Tag, aber neu auch Flüchtlingstag.

Morgens nach dem ausschlafen, endlich mal wieder, nochmal intensiv mit dem Kollegen über die Grenze telefoniert, um noch schnell vor dem dort in Kürze ausbrechenden Fasnachtskomaferienpause eine Vorlage für unsere Politik fertig machen. Gemeinsam zufrieden über das Ergebnis - nicht selbstverständlich bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit all den Unterschieden in Kultur, Sprache, Finanzen, Entscheidungsabläufen, Fastnachtsterminen - und zwischen den Menschen.

Danach aber: Unterlagen vorbereiten für den Sprachkurs in der Flüchtlingsnotunterkunft Lörrach-Brombach . Heute bestreite ich das am ersten Mal alleine - mein Mit"Lehrer" ist in den Ferien. Ja klar habe ich ein wenig Muffensausen und Lampenfieber - schliesslich bin ich absolute Dilettantin. Im Nachhinein bin ich soweit zufrieden, habe aber mal wieder gemerkt wie schwierig es ist, Muttersprache zu vermitteln und dass ich mehr systematische Vorbereitung brauche.

Was mir bei den Zahlen gelungen ist: die Systematik zu vermitteln, so weit sind wir beim konjugieren im Präsens noch nicht. Zudem brauchen wir eine Lösung für die Kinder: sie wollen gerne mit am Tisch sitzen, stören aber den "Unterricht" - entweder weil sie uneingeschränkte Aufmerksamkeit einfordern oder weil sie - schulunterrichtsbedingt - sich mit besseren Kenntnissen in den Vordergrund spielen.

Auch wenn der Teilnehmerkreis stark schwankt, es ist begeisternd Fortschritte zu sehen, Interesse, Bemühen lernen wollen, kleine Erfolgsmomente. Besonders begeistert bin ich von dem jungen Ehepaar, im Unterricht mit zwei Kleinkindern an der Seite, die trotz all der Randbedingungen so schnell lernen, dass wir uns besondere Aufgaben für sie ausdenken müssen und sie wohl schon fast bald als "Hilfslehrer" einsetzen sollten.

Wenn sie denn weiter dabei sind. Oder überhaupt noch länger da sind - ihre Chancen sind als Afghanen gleich null bleiben zu dürfen.

Bref: dieser Sprachunterricht - insbesondere wenn allein - führt dazu dass ich auf über X00 drehe - und ich bin heilfroh um die 40 Minuten Velofahrt zurück nach Basel, in der ich die Stunde für mich nachbereite: emotional und inhaltlich.

Es macht unglaublich Spass!!

Schön auch der Besuch der Guggenmusikgruppe im Flüchtlingsheim. Auch wenn die meisten Geflüchteten wohl nicht verstanden haben was das für eine seltsame Musik war, die Kindern haben einfach voller Freude getanzt.

Danach in Basel: wieder runterkommen, packen und sich dabei vorfreuen auf die samstägliche Skitour. Endlich mal (wieder) - in diesem Nicht-Winter.

Und dann per S-Bahn in die schon sehr fasnächtliche Zwillingsstadt am Hochrhein: Open-Air-Gugge-Festival mit freundschaftlich fachkundiger Begleitung genossen.

Ich gestehe, auch wenn dann die Gefahr besteht aus Basel ausgeschafft zu werden, die Guggenmusiken gefallen mir besser als klassische Cliquen mit Piccolo und Trommeln.

6.2.16 22:10


Von UFos und Lawinen

Ich geniesse seit einiger Zeit den Mittwoch Vormittag als (einen meiner beiden) halben work@home-Tage. Im Gegensatz zum arbeiten im Büro gelingt es mir sowie das entschleunigen, so dass ich nicht mehr nur kurzfristigen Terminen hinterhechele sondern den Kopf frei kriege zum kreativ sein. Mein Eindruck ist dass ich deutlich effektiver und konzentrierter bin als in der gleichen Zeit im Büro.

Ich stehe genauso auf wie immer, schwelge aber darin, dass ich bis 9 Uhr noch ein wenig Zeit für mich habe und noch nicht mit dem Kopf bei der Arbeit und in der Organisation des Tages bin.. Genauso in der Mittagspause, die ich an diesem Tag bewusst entspannt ausdehne bevor ich um 14h wieder am Schreibtisch im Büro sitzen muss.

Also hatte ich auch heute Zeit für ein wenig lesen und stricken: irgendwie habe ich gerade einen Lauf, was das wiederaufnehmen von UFOs habe (und sogar welche vollende – dazu wann anders mehr) .




Heute habe ich den (das?) bereits seit letztem Frühsommer liegende >Vitamin D von Heidi Kirrmaier aus der Schublade geholt. Diese Jacke ist ja technisch nicht schwierig – so lange man konzentriert und stoisch der detaillierten Anleitung Schritt für Schritt folgt. Ja, und genau das fällt mir als erfahrenen Strickerin schwer, so lange man mir nicht erklärt warum ich da gerade was machen soll. Nachdem ich eigentlich nie mit dem Originalgarn stricke, sondern umgedreht ein Modell zu einem Garn aus meinem stash suche und zudem keine Normfigur habe (ich sach nur: Sparbusen und nix Hüfte) passe ich Anleitungen gerne selbstständig an. Und kann das auch. Aber dazu muss man mir in der Anleitung erklären, an welcher Stelle ich mich gerade befinde, eine bemasste Schnittübersicht liefern und mir auch uns zu erklären wozu ich ... s.o. Alles übrigens Dinge, die jemand, der das nicht benötigt und gerne blind und minutiös der Anleitung folgen will (um dann fest zustellen dass er einen rosa Elefant gestrickt hat) auch ganz einfach überlesen könnte.

Bref: ich habe das gute Stück bis her hin mindestens 3mal gestrickt...

Zum Lesen dazu ein wenig „Fachliteratur“: nachdem der Winter jetzt endlich da ist, soll es in Kürze auf Skitour gehen (für An- und Abreise nehme ich dann die Vitamintablette mit ;-)) . Ein Buch des Tyrolia Verlages, dass ich während meines Besuches auf der Buchmesse als akkreditierte Bloggerin entdeckt habe und das einen spannenden Ansatz hat: anhand abgegangener Lawinen analysiert es Ex-Post Lawinenlage, Auslösung.... und macht den Link zu den spezifischenen Gefahrenmustern.


14.1.16 06:02


Im Winter für den Sommer



Es ist natürlich schon etwas ambitioniert, nicht nur Näher*innen sondern z.B. auch Stricker*innen am 10.Januar aufzufordern in einer linkparty etwas zu präsentieren was "in diesem Monat" entstanden ist.

Deswegen schummele ich ein wenig und aufgrund der gruusigen Lichtverhältnisse gibt es auch nur ein Photo des Werkes.

Jedesmal wenn sich der Winter oder Sommer dem Ende zuneigen passiert das gleiche: meine Motivation Strickstücke der vergangenen Saison (noch) fertigzustellen sinkt rapide. Diese bleiben dann unvollendet als traurige UfOs (unfinished objects) zurück, auch wenn ihnen nur noch ein halber Ärmel, eine Knopfleiste oder im Extremfall nur die (wenigen - ich stricke alles was geht rund) zu vernähenden Fäden zur Vollendung fehlen.

Diese werden dann auf dem dunklen Estrich verräumt und zum nächsten Jahreszeitenwechsel wiederentdeckt: "oh, das gibt es ja auch noch"! Und im Idealfall dann ganz fix vollendet - wenn nicht bereits Neue(re)s lockt.

Dass ich also auch nicht zum vernünftigem antizyklischem Stricken - im Winter für den Sommer und umgedreht - , so dass die Stücke zum Saisonbeginn fertig sind zu motivieren bin, geschweige dazu, immer nur ein Stück auf den Nadeln zu haben, brauche ich wohl nichts Eigens zu erwähnen, oder?!

Und bei dem präsentierten Stück handelt es sich um eine derartige Sommerleiche, die also in den ersten freien Januartagen tatsächlich "entstanden" ist, weil vorher gab es nur ein paar angefangene Einzelteile - Ärmel, Korpus...



Zumindest der Name ist winterlich: es handelt sich um Snow White, also übersetzt Schneewittchen, der schottischen Designern Ysolda:



Ein - wie immer bei ihr - für alle Grössen perfekt geschriebene Anleitung, von unten nahtlos zu stricken. So perfekt, dass ich unterschiedliche Grössen für Ärmel und Korpus kombinieren konnte. Dazu braucht es nicht mehr als ein wenig Additionsfähigkeit. Und worauf ich persönlich besonders stolz bin: das grafting an der Schultermitte ist mir erstmals perfekt gelungen.

Meines Erachtens ein wunderschönes Sommermodell mit einer sehr interessenten Dekolleté-Lösung, die auch bei so Sparoberweite wie meiner gut aussieht.

Also: Empfehlung!

Und mein (e bizzeli geschummelter) Beitrag zu "DIY Your Closet"


10.1.16 13:34


Auf ein Neues...2016



Ich habe mir den obligaten Jahresendfragebogen diesmal gespart, einfach weil ich keine Lust mehr hatte, mich an dieses Jahr 2015 überhaupt noch zurück zu erinnern. 2015 war - mit einem Wort - (zu) anstrengend.

Dass sich dieses Jahr dann gegen Ende noch so viel Mühe gab, hat mich daher eher misstrauisch gemacht als besänftigt.

Egal, vorbei.
Was einfach gut tat waren die langen und unglaublich entspannten Ferien - bis heute. Und - trotz maximalem Nichtplanen - entwickelte sich alles perfekt:

- die Bahnfahrten in halbleeren Zügen alle unproblematisch, pünktlich und quasi ohne nervende Laienbahnfahrer

- die "Feiertage", selbst mit der Familie entspannt und ohne dass ich mch verbiegen musste. Selbst Silvester/Neujahr, das mir absolut gestohlen bleiben kann, angenehm und anregend zugleich, mit Kultur zwischen Marionettentheater und Neujahrskonzert.

- 4 ruhige Wintertage im Schwarzen Walde. mit... SCHNEE!!!

- gefühlt unendlich viele Tage mit Kulturhappen oder einfach "nur" mit Strick- und Lesezeug auf dem Sofa.


Gerne wieder.

Und jetzt, liebes 2016, streng' dich mal an. Ist nicht so schwer, kann eigentlich nur (noch) besser werden.
10.1.16 10:58


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