elle tricote - quelle idiote?!Noch so ein Strickblog? Ja auch. Irgendwie.

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Was schön war: #kw39





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Viel #Kunstgucken; Noch einmal gemeinsam mit dem Mann den Rehberger Weg gehen und dabei sogar noch mehr entdecken als beim ersten Mal. Und Bilder machen zum dran freuen.

Vorher noch das neue Schaudepot bei Vitra von innen und aussen besichtigen. Aber am schönsten: endlich den Weiler Uhrenturm runterrutschen: aus über 30m Höhe. Gerne (immer) wieder.

Und am Sonntag als Schlechtwetteralternativprogramm mal wieder Tinguely besuchen und in der Michael Andy-Ausstellung endlich eine Dokumentation über Tinguelys sich selbstzerstörende ""Homage to New York"gesehen. Im Kunstmuseum ist leider nur ein Aussschnitt der eigentlichen Performance zu sehen.



Und aufgrund der Kunstaktion von Michael Andy, der seinen gesamten Besitz erst inventarisierte und dann zerstörte - darunter all seine bis dahin entstandenen Kunstwerke, aber auch seine Geburtsurkunde, intensiv darüber diiskutiert, ob es der Zerstörung des gesamten Besitz eines Menschens bedarf, um das Thema der Defintion über Eigentum zu hinterfragen. Hätte es Wegschenken nicht auch getan? Ich glaube es brauchte die Absolutheit des Zerstören um die tatsächliche Entblössung von Besitz wirklich fühlbar zu machen.

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Das letzte Mal OutdoorYoga für 2016. Schon mit in die blanken Füsse beissender Herbstkühle, aber auch mit einem wunderschönen vertrauensfördernden Entspannungsabschluss: auf den Händen aller Teilnehmerinnen sanft zu Boden schweben,

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Den neuen Capus gelesen. Leicht ohne flach zu sein. Mit doch einigen schmerzhaften Wahrheiten über die Schweiz.

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Weitgehende Zufriedenheit mit meinem Vortrag in Hannover - gemäss feedback auch bei den Teilnehmer*innen der Veranstaltung. Seit langem mal wieder auch bei mir.

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Allmählich lichtet sich das 4 Jahre lang angehäufte Chaos in den Geldanlagen für die Steuer. Und ich hoffe, dass die Energie trägt danach endlich mal grundsätzlich auszumisten.

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Die neue Matratze ist da. Nach dem Lieferfiasko mit der deutschen Emma jetzt also doch die englische Eve. Die darf sich jetzt erstmal bis Ende der Woche ausstinken.
19.9.16 08:30


12 von 12



Das erste Mal überhaupt habe ich es geschafft 12 Bilder von meinem Tag zu machen. Nun normalerweise gibt es halt von ca. 8 Stunden Rechnerarbeit nicht so aufregendes zu zeigen. Aber seht selber:



Zwar ist das Aufstehen nach dem Wecker um 6.24Uhr derzeit nicht so schwer, danach muss ich trotz Frühstück=nur Espresso aber noch mindestens ne Stunde rumtrödeln, z.B. auf dem immer noch traumhaften Balkonzimmer, bevor ich mich zur Arbeit aufmache. Und Lyrik lesen, die mir den Italienurlaub wiederaufweckt.

Für den angesagten Spätsommertag (Wegen mir gerne so weiter bis Oktober) eines der leichtesten Sommerkleider gewählt.

Trotz aller - noch zu verbessernden - Features des neuen Arbeitsgebäudes, manches ist auch bereits jetzt einfach ein angenehmer Luxus wie die "Sprutzelwasser"-Versorgung oder das WLan, das mir als Lärmabschirmung Radio auf den Ohren beschert.


Ich bin ja seit meinen Japanvorträgen 2013, die meine Sehnsucht für dieses Land entfachten, eigentlich jaa die offizielle "Japanversteherin". Allerdings musste ich diesmal die japanische Besuchergruppe, die am Sonntag und Montag Basel besuchte nicht betreuen, bekam aber von einem jener Teilnehmer, die "Hammer-San" noch von 2013 aus Kanazawa oder Osaka kennen trotzdem ein Gastgeschenk. Besonders nett, dass ich mir die Aussicht auf den "Fuji-san" bauen darf. Weil live gezeigt hat es sich mir immer noch nicht.



Gearbeitet wird entspannt am Sitz-Steh-Tisch - gute Vorbeugung gegen "Rücken haben". Späte Mittagspause, daher allein. Die neue Cafeteria ist schön, es fehlt halt trotzdem die Möglichkeit zum draussen sitzen.

Nach dem Heimkommen erstmal eine kurze Pause auf dem nun sonnigen Westbalkon. Gin o'clock. Dann weiter: Biogemüsekorb aus dem Depot holen, weiter zur syrischen Familie ins Küsterhaus der Heiliggeistgemeinde und mit der Mutter aussuchen, was die Kinder essen: Salat, Mangold. Karotten, Kartoffeln, Schnittlauch, Mais. Wir freuen uns beide an ihrem immer besser werdenden Deutsch.



Nebenbei: Bärlauchsalz bei niedriger Temperatur im Backofen mehrere Stunden trocknen, dann mahlen. 5 Gläschen.

Danach der erste ernsthafte Anlauf für die Steuerklärung 2015. (Verlängerte) Frist 30. September 2015!!! Und das übliche Belegchaos wenn man 4 Jahren keine Steuererklärung machen musste. Trotzdem: Zähneknirschen. Hab' ich euch erspart.

Und dann Tagesabschluss: noch ein paar Runden Tempting II stricken.
12.9.16 22:19


Was schön war: #kw38



Die erste Arbeitswoche gut überstanden. Nicht begeisternd, aber ganz ok. Zufriedenheit, dass die vor den Ferien fertig gestellten Geschäfte entweder erfolgreich und glatt durchgegangen sind oder - wenn nicht - ich gelobt wurde, von einem Kollegen, von dem mir das sehr viel bedeutet. Und die Präsentation für kommenden Mittwoch, mit der ich deutlich zufriedener bin als mit den letzten. Mal sehen ob sie ankommt.

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Auch diese Woche wieder: Kunst gucken. Diesmal der Rehberger Weg mit seinen knallbunten 24 Stops. Keine Landart, sondern knallbunte Kunstwerke "in der Landschaft", die mich leicht, spielerisch, ein Lächeln auf das Gesicht zeichnend vom Vitra Design Museum zur Fondation Beyeler führ(t)en.

Grenzüberschreitend im besten Sinn. Ein Weg durch die Weiler Weinberge mit Blick über das ganze Dreiland. Weswegen ich mich in den Arsch hätte beissen können, dass ich nix zum zum Bilder machen dabei hatte. Wird nicht nur deswegen wiederholt.

Über den Irrtum dass solche knallbunten "materialfremden" Objekte Fremdkörper in der Landschaft sind. Nein, stattdessen wird deutlich wieviel davon als "Nichtkunst" in einer derartigen Kulturlandschaft existieren: die knatschgelben Paddel, die die unteriridischen Gaspipelines markieren, die knallblauen Wasserrohre, die am Wegrand darauf warten, eingegraben zu werden und die mich vom rechten Weg abbrachten. Und zum Lachen.

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Der wunderschöne entspannte Ausflug mit dem Mann nach Schwetzingen zum Tag des offenen Denkmals. Eigentlich ja eher eine Nacht des offenen Denkmals:

# begonnen mit der Besichtigung des oberes Wasserwerk, mit dem die Wasserspiele im Schwetzinger Schlossgarten gesichert, Wildbret gekühlt und das als Eiskeller genutzt wurde

# die Weinprobe von Katrin Wind im Keller des evangelischen Pfarrhauses, untermalt vom Klavierspiel des Pfarrers, während nebenan im Lutherhaus eine türkische Hochzeit gefeiert wird. Auch das ist Deutschland. Und ja, genau so soll dieses Land sich weiterentwickeln.

# die Chansons aus Filmen der 20er, 30er und 50er Jahre im Capitol, dem ich ein Weiterleben wünsche.

Am nächsten Vormittag dann das Schlendern durch den noch nicht von Massen überrannten ("heute kostenloser Eintritt") Schwetzinger Schlosspark mit seiner Moschee. Nicht mehr als die Spielerei eines absolutistischen Fürstens auf der Suche nach Exotismus. Aber trotzdem. Wahrscheinlich einer der wenigen Minarette ausserhalb eines deutschen Gewerbegebietes.









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Im Park nebenbei das Aufsammeln von Haselnüssen und die erste Kastanie, die den Weg als Handschmeichler in meine Hosentasche findet. Herbst at its best.






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Wieder daheim in Basel der erste Versuch, selbst eine Misosuppe - liebstes japanisches Essen - zu kochen. Serviert selbstverständlich in der schönsten Lackschale, die Japan hierfür geschaffen hat. Okay, schmeckt noch nicht wie vom japanischen Frühstück erinnert.

Welches Miso, in welcher Menge ist recht? Welche und wieviel Algen? Welcher Tofu und wie zubereitet? Also: weiter experimentieren.




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Die Freude über den vollendeten selbstgestrickten Pullover: ZigZag. Präsentation in Kürze.

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... und immer noch: Sommer!
11.9.16 18:46


wmdedgt #09/16



Es ist wieder soweit: Frau Brüllen fragt wie jeden Monat, was ich denn eigentlich so tue, den ganzen Tag.

Nun denn: erster Arbeitstag nach gefühlt unendlichen drei Wochen Ferien.

Das das Wetter sich passend zum Urlaubsende verschlechtert, um mir den Wiedereinstieg in die Arbeit nicht zu schwer zu machen, hatte ich mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Dann auch bestens geschlafen dank des am Sonntag Abend auch hier endlich einsetzenden Hintergrundrauschen.

Nach dem relativ unproblematischen Aufstehen nach Weckerklingeln um 6.34h war ich dann aber doch ziemlich entsetzt ob des Weltuntergangswetter bei schwärzester Dunkelheit da draussen. Es regnet hier höchstens 1 -2mal im Jahr derart, dass ich überhaupt in Betracht ziehe nicht mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. (Und bis ich eine Regenhose überziehe dauert es noch länger. Zudem hatte ich ja wegen der gesunkenen Temperaturen bereits den ersten #strumpf_des_tages nach der Sommerpause heraus gelegt.)



Heute morgen war aber selbst mir als absolute Alltagsradlerin eher danach, Ausschau nach einer Arche zu halten, aber - nach mehrfachem Schuhwechsel - griff wieder die Habitualisierung: rauf auf's Velo und 12 Minuten weitgehender Blindflug - Regen auf der Brille)- zum (seit Juli neuen) Arbeitsort.

Ja, ich weiss, dass dieser Miniarbeitsweg ein Luxus ist, den ich sehr geniesse. Auch bei einem Wetter wie heute. Oder gerade dann besonders.

Ich badge mich durch unzählige Türen und an Zeiterfassungsgeräten vorbei in den Multi-Space. Und erschrecke fürchterlich: Ich bin die allererste!! Das kommt noch seltener vor als solch ein Wetter!

Also: Laptop in die Dockingstation, Password eingeben und los geht's. (Das habe ich mir illegalerweise sinnvollerweise notiert, weil ich die nachurlaublichen Entspannungsamnesie fürchtete, aber - hah! - es steckte mir noch in den Fingern. )

Dann ein paar Stunden sich durch die mails wühlen, und sinnvollerweise auch gleich ablegen, Fragen klären, Termine konkretisieren und gleich ein paar kleine Aufträge abarbeiten bzw. beauftragen.

Meine Vorbereitung der Ferien scheint nicht schlecht gewesen zu sein, zumindest brennt es gerade nirgends. Arbeit vorsortieren, frühmorgendliche Sitzung vorbereiten, nur wenig Telefonate, was wohl auch dran liegt dass ich bis Mittag mal wieder vergesse, die Telefonumleitung raus zu nehmen.

Die in den nächsten Wochen vemrehrt anstehende Dienstreisen weiter organisieren und dabei eine kurze Panikattacke bekommen, weil die entscheidende (Schlafwagen)Bahnkarte unauffindbar ist. Entspannung bei der ziurückkehrenden Erinnerung, dass diese schon gebucht ist, aber noch abgeholt werden muss. Uff.

Telefonat wegen des in einer Woche anstehenden noch ncht existenten Vortrags (nächste Panikattacke), zur Klärung der für die Zielgruppe gewünschten Inhalte, danach schon fast zenmässige Entspannung: "doch doch, da können Sie den Vortrag den Sie damals in Y gehalten haben eigentlich genauso übernehmen." "Okeeeehhhhh, wenn Sie meinen." (Werde ich natürlich nicht. Schliesslich war ich damals nicht so ganz zufrieden.).

Die Kolleg*innen freuen sich mich wiederzusehen. Oder haben zumindest festgestellt, dass ich nicht da war. Nunja, man merkt den Unterschied schon. Mich übersieht (oder -hört) man nicht so leicht.

In der Mittagspause auf interessierte Nachfragen der Urlaiubsvelotour hinterherschwärmen. Und bedauernd nachspüren, wie lang das schon wieder her ist.

Und um 17.30h nach Hause. Langt für den ersten Arbeitstag, finde ich.

Nachhause (12 Minuten per Velo). Spaziergang zum Depot für den Gemüsekorb. Und weiter zu der syrischen Flüchtlingsfamilie, mit denen ich jede Woche mein Biogemüse teile. Begrüsst von zwei (der sechs) Kinder, die Inlineskater laufen: "Mama ist nicht da". Daher diesmal sogar mithilfe des Vaters (und Übersetzungshilfe der Kinder - bereits mit baseldytschem Einschlag) wird ausgesucht: Mangold, Gurken, Kartoffeln, Salat... 1 Salat und die Radieschen gehen danach noch an die unter mir wohnende deutsch-Schweizer Jungfamilie mit ihrem süssen Trisomie21-Baby. Der Rest langt immer noch dicke für mich und eine Woche.

Danach Abendessen auf dem Balkon: Bohnensalat à la Anke Gröner . Und danach: Gin o'clock.

Nachdem der Mann endlich auch von der (neu angetretenen) Dienstarbeit zurückgekehrt ist (einfache Pendelstrecke von Tür zu Tür 1h. Nix für mich), - zur Überbrückung der Wartezeit: spülen und Kleider für morgen (Sommerrückkehr!!) raus legen - längeres Telefonat zur Planung der nächsten Wochenenden. Und Terminsuche für das allherbstliche Sauerkrautmachen mit den Freunden in Darmstadt. Was zum drauf freuen. Jedes Jahr von neuem. Und Frau Minusch kriegt natürlich wieder was ab, wennn sie will.

Ich finde das langt eigentlich für einen Tag: daher jetzt noch ein Glas Rotwein.

Dann BettBuchBye.
5.9.16 21:01


Ich bin ein Lemming. Aber zumindest ein glücklicher.



Weil es mir bei Anke Gröner schon seit längerem gefällt, mich das aber als tägliche Bloggerei nur stressen würde, schliesse ich mich Steffis Idee an im Sinne eines Wochenrückblicks mich daran zu erinnern was in der vergangenen Woche schön war.

- dass ich überhaupt mit dieser Woche "Daheimurlaub" so glücklich war. Normalerweise lehne ich so etwas ab ("ich verschwende doch keine Urlaubstage um daheim zu hocken"). Urlaub ohne wegfahren ist keiner. Bin ich daheim komme ich mit dieser freien Zeit auch schlecht zurecht und pendele - unzufrieden - zwischen hektischem Hingekruschtele und Nichtstun - mit schlechtem Gewissen. Erholsam ist das nicht. Aber diesmal habe ich nach der wunderbaren Alpe-Adria-Velotour in den Süden und Sommer diese Woche in der auch hier bis heute hochsommerlichen Stadt sehr genossen. Und zwar genau so: mal nichtstun (ok, Buch UND Strickzeug UND Radio auf den Ohren brauchts denn doch auf der Balkonliege), mal nähen, kochen, Kunst gucken, Yoga.....

- 3mal OutdoorYoga. Auch deswegen werde ich den Sommer vermissen.

- Kunst gucken: Erst die leichtfüssig spieierisch amüsante Ausstellung Calder/Fischli+Weiss und dann gestern mit dem guten Freund durch das neue Kunstmuseum Basel schlendern. Bei meiner Begeisterung für diesen Bau braucht es da noch nicht einmal eine Ausstellung als Anlass.



- die wunderschöne klare "statt Handtasche" von Jana



- der immer noch vollreife Balkon

- die Sommerwärme

- das rheinschwimmen (damit zumindest einmal in diesem Sommer geschafft).

- das konzentrierte Nähen. Und der Fortschritt beim dabei nicht schlampen.

- der Genuss der körperlichen Arbeit beim bestücken der Gemüsekörbe auf dem Birsmattehof. (Trotz des dabei eingefangenen Wespenstich).

- die Zeit für das ruhige abwechslungsreiche Kochen. Und das geniessen.

- beim Velo fahren spüren wieviel fitter ich durch die Alpe-Adria-Velotour geworden bin.
4.9.16 17:42


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