elle tricote - quelle idiote?!Noch so ein Strickblog? Ja auch. Irgendwie.

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Was schön war: #kw1/17





Eine Woche im Schwarzen Walde.

Der Schnee kam mit uns. Die Kälte später.

Mit Schneestapfen, egal bei welchem Wetter. Und obwoh wir die Schneeschuhe daheim gelassen hatten.

Und sonst: lesen, schlafen, essen.

Grössere Menschenaufläufe gemieden.

Und Premiere: ich habe nach dem ersten Tag das Handy einfach ausgeschaltet.

Die Welt Welt sein lassen. Weltflucht? Schwäche?

Egal. Das was gut tat. Geniessen.

8.1.17 09:03


Jahresrückblick 2016 - in Geschichten und (vielen, vielen) Bildern



Es war ein gutes Jahr - für mich. Zumindest deutlich besser als das unterirdische 2015. Auch wenn mich immer wieder der zunehmen schechter werdende Zustand der Welt in die Verzweiflung trieb. Und Gedanken anstiess wie z.B. mich aus rein pragmatischen Gründen, nicht etwa wegen der Liebe zu diesem Land, um eine Einbürgerung zu bemühen. Ich habe allerdings noch 5 Jahre Zeit um mir das konkret zu überlegen.




Aber von Anfang an: der Januar überraschte und erfreute uns im inzwischen schon zur Tradition gewordenen Jahresanfangsurlaub im Schwarzen Walde entgegen aller Wetterprognosen mit Schnee, was der vertieften Erholung diente.

Am Januar auch begonnen: Coaching zu meiner Arbeitssituation. Positiv beendet im März mit der Erkenntnis: doch ich kann was. Und sonst gilt: Gelassenheit. m "Vaterland" zu unternehmen und in der Überzeugung dass wir alle etwas dafür tun machen, um es zu "schaffen", begann ich auch damit in der Erstaufnahme in Lörrach-Brombach Geflüchteten Sprachunterricht zu geben. So lange bis mir nicht nur der Kollege, sondern auch die Schüler (freiwillige Rückreise, Weiterverteilung auf die Gemeinden, Abschiebung...) abhanden gekommen sind.

Das kulturelle Highlight im Januar war die Museumsnacht: wir genossen gemeinsam mit einem lieben Ex-Kollegen die eher randlagigen Angebote, was genau die richtige Entscheidung war. Zum Schluss gondelten wir bei einem letzten gute Nacht-Bier mit dem (weitgehend leeren) Schiff noch eine Runde auf dem Rhein.



Da der Schnee nicht nur fiel sondern auch liegen blieb, gab es im Januar dann auch das erste #winterglück: Skitouren im Schwarzen Walde.








Der Februar begann mit einer schmerzhaften Premiere: nach mhr als 45 Jahren der erste blutige Velosturz. Eine Windböe drückte mich in die Tramschiene, so dass ich theatralisch einigen Passanten vor die Füsse stürzte. Ernsthaft besorgt war ich nur um meine Brille, der Rest sah zwar dramatisch aus, war es aber nicht, so dass mich die Ambulanz des Uniklinikums mit den Worten " es ist ja nett, dass Sie uns zu Arbeit verhelfen wollen, aber wir haben eigentlich genug ernsthaftes zu tun" wieder zur Arbeit schickte. Aber was tut frau nicht alles zur Beruhigung der besorgten Kolleg:innen.



und natürlich wie jedes Jahr: Fasnacht.



Und dann natürlich das Beste was ich bisher unter "Menschen aus dem Internet treffen" erlebt habe. Das Treffen der #rgmuc in München. Entstanden aus einem Stosseufzer von Natalie in Twitter, wunderbarst, entspannend und (natürlich) perfekt, aber unanstrengend organisiert von ihr. Eine mir sehr wichtige Begegnung mit meinem so mir so wertvollem social network" und dass obwohl wir alle sicher sehr verschieden sind und unterschiedlich leben. SEHR GERNE wieder.

Und Wolle habe ich dabei auch noch geerbt.



Ausserdem: weiteres grosses #winterglück: Nach einer aufgrund Wintereinbruch am San Bernadino aufregenden Anreise eine Woche skitouren und Geniesser-Essen und - Trinken im Mairatal mit einer Gruppe des DAV-Sektion Lindau. Alle kannten sich, nur ich war "von aussen". Es war im Gegensatz zu meiner ersten Mairatourenwoche vor Jahren mit einer bayrischen Bergsteigerschule wunderbar entspannend. Und ich bleibe dabei: so gut habe ich noch nie gegessen wie im Mairatal. Und am meisten freute mich der Satz von Flo, einem der Führer, nach dieser Woche: du "darfst" gerne wieder mal mit.






Kulturelles Highlight des Monats: das Cocktailkonzert des Sinfonieorchester im Belle Epoque Saal des Hotels Trois Rois.



Grandiostes Scheitern des Monats: der Versuch an Ostern den Schwarzwald-Panorama-Radweg zu radeln. Steckengeblieben im Altschnee, nach stundenlangem Kampf umgekehrt und uns im Palais Thermal in Wildbad wiederaufgewärmt. Auch wenn der Liegeradfahrer noch deutlich mehr Schwierigkeiten hatte als ich mit meinem "Normalvelo", es Sonntag doch noch eine Frühlingsvelotour bis hinab nach Ettlingen geniessen konnten.Wiederholung also irgendwann mal im Frühsommer, schon um nochmal die Therme zu geniessen.

April: Japan


Mit dem allerbesten Reisepartnerfreund für dieses Land. Und gerne wieder. Wahrscheinlich 2018. Freu' mich jetzt schon.



Die Landung im Mai war nach 4 Wochen am anderen Ende der Welt ziemlich hart, auch weil der Mai sich wettermässig eher als April gerierte. Trotz allem: die vom Mann vorgezogegenen Tomaten zogen ins #Balkonzimmer um und das Dreiland verführte zu einigen Velotouren.



Es ist eine wunderbare Landschaft, in der ich das Glück habe zu leben.





Ich entdecke das Outdooryoga: ein wunderbarer Start in jeden meiner freien Freitage bis in den Herbst hinein.

Juni: Sommer in meiner Stadt. Und in anderen auch.






Und vielleicht für mich DAS Theaterhighlight des Jahres: Melancholia im Theater Basel. (Unschön aber wieder mal das nervige Gezerre um das Geburtstagskind von der Annahme dieses Geschenks zu überzeugen. Der kann wohl nicht anders. Fazit. einfach das nächste Mal aussitzen, letztendlich geht er ja doch mit und schärmt danach allen davon vor. Unnötig anstrengend).

Ein "verlorener" Ex meldet sich bei mir: ich freue mich unglaublich und wir planen (und machen) ein gemeinsames Vogesen Velo-Wander-Wochenende mit seiner 11jährigen Tochter. Ich war immer stolz drauf, dass auch meine Ex (die ich ja alle verlassen habe) mit mir danach noch zu tun haben wollten. Er war einer der wenigen, die mir noch "fehlten". Schön, dass er wieder da ist.

Juli: Noch mehr Sommer in meiner ferienruhigen Stadt. Eine Zeit, die ich jedes Jahr sehr geniesse.



Nebenbei der Umzug vom geliebten Münsterplatz in ein neues Bürogebäude. Ich komme (wenn auch unter Kopfhörern) sehr gut mit dem Arbeiten im open space zurecht bin aber auch nur 3 Tage die Woche dort (80% und 1 Tag work@home). Was allerdings nervt ist, dass bis heute die Klimatisierung nicht recht funktioniert: erst viel zu frostIG, dann stickig, jetzt immer mal wieder zu kalt für Bildschirmarbeit.

Ausserdem: nach langen Jahren wieder ein Kulturbesuch beim Béjart Ballet Lausanne in der zweiten Schweizer Lieblingsstadt.













Und dann im August der traumhafte Velourlaub, zu dem der Mann erst mühsam überzeugt werden musste, jetzt nun aber begeistert davon schwärmt trotz Hitze(!) und Steigungen(!). Nach dem ersten Tag nur noch Sonne und je weiter desto mehr Süden: ciclovia Alpe-Adria.










SEHR empfehlenswert.

Der September war MEIN Ausstellungmonat.

Natürlich und zuallererst und immer wieder "unser" neues Kunstmuseum. Sogar gespiesen habe ich schon darin.





Die zauberhafte Gärtenausstellung im Museum Rietberg.



in der Fondation Beyeler: Calder und Fischli/Weiss








Und selbstverständlich die Ausfahrt von Klamauk zum 20jährigen des Tinguelymuseums.

Viel zu spät damit begonnen meine (erste) Schweizer Steuerklärung zu machen. Seit einem Dreivierteljahr vor mir her geschoben zeigte sich dabei auch das Chaos, das derzeit in meinen Geldangelegenheiten herrscht. Ein Alptraum. Nie wieder (der bisher einzige Vorsatz für 2017).

Genausowenig geplant wie der Museumsmonat September entwickelte sich der Oktober zum Wandermonat meines Jahres 2016.



Allein und mit Freunden.



Auf die Belchen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.



Bei strahlendem Sonnenschein und herbstlich-zärtlicher Wärme.

Und natürlich wie immer zu dieser Jahreszeit: Sauerkraut machen mit den Freunden.

Wie fast jedes Jahr folgt ganz überraschend der erste Schnee im Schwarzen Walde im November.

.

Das erlaubte uns in der Pause beim Yogawochenende eine "Besteigung" des Belchens.

Und natürlich wie jedes Jahr: Lesen auf dem Berg. Diesmal eingepackt in Nebel und mit vielen (mir) unbekannten Autoren. Anstrengend, erhellend und anregend.

Die faszinierende Führung zu den grünen Windriesen:






Im Dezember mit einem "wiedergefundenen" Freund der zwar schneefreie aber trotzdem faszinierende Ausflug in die Höhen des Waadts.








Lawinenkurs und Kauf der neuen Tourenskier als Vorbereitung für das #winterglück 2016/2017. Seitdem warte ich auf den Schnee...



Insgesamt ein sehr entspannter Dezember für mich. Kein Versuch wie in den letzten Jahren Weihnachten "abzuwenden", stattdessen ganz entspannt mitgenommen was mir gut tut wie z.B. bei den Eltern zwei auf dem Sofa vertrödelte Tage mit Buch und Strickzeug. Und mir das Vernügen gegönnt, zu schenken. Etwas was ich sehr liebe.

Ja, es war trotz aller Tiefschläge auf dieser Welt, gegen die es gilt weiterzukämpfen, ein gutes Jahr.



Und jetzt: uns allen ein wunderbares 2017! Lasst uns leben! und miteinander gut sein.
2.1.17 09:17


Was schön war: #kw48/49



Vieles war schön, in diesen beiden Wochen, so vieles!


#
Basel. Immer wieder Basel: egal bei welchem Wetter.
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Die neuen Skier fürs kommende #winterglück abgeholt


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Die fachlich spannende Sonderführung der EWS Schönau für uns zur gerade entstehenden Windenergieanlage in Gersbach mit ihren fünf Windrädern mit je 150m Höhe. Ich mag diese Riesen, die für uns grünen Strom produzieren genauso wie unsere Hochhäuser hier in der Stadt.

Möge ihnen immer ein guter Wind wehen!







#
Zwei sehr unterschiedliche und beide sehr schöne W'nachtskonzerte:
- in der Martinskirche - älteste und "Herbstmess"-Kirche Basels - Nils Landgren:Christmas wirh my friends



#
Und "Bruckner plus" im Münster. Insbesondere der Cage tönte in diesem Kirchenraum verzaubert. Am schönsten aber unsere Plätze auf der Empore im Kirchenraumhimmel, in Sichtweite zu den Schlagwerkern, den wir uns selbständig zu einem Logensitz umbauten.



#
Der Lawinenkurs gestern: völlig schneefrei zwar aber mit Traumsicht auf Lörrach, die Höhen des Schwarzwaldes und mein Basel mit Frau Brüllens Elfenbeinturm: sehr viel gelernt, von Mehrfachverschüttetensuche bis lebensrettungsschnell schaufeln, aber gerade auch wichtiges was mein eigenes LVS-Gerät angeht.

Trotzdem: Hoffentlich muss ich es nie einsetzen. Aber wenn, dann hoffe ich es gut zu machen.
10.12.16 13:23


Was schön war: #kw47



#
und wieder wie jedes Jahr: Lesen auf dem Berg. Man sieht einige Gesichter jedes Jahr wieder und freut sich dran.

Wir hatten schon jedes Wetter an diesem immer irgendwie verzauberten Wochenende, ganz weit weg von der Alltagswelt "da unten". Diesmal fanden wir uns eingehüllt in einen zärtlichen Nebel, der sich mal hob, mal senkte, aber nie verschwand. Vom Schnee nur noch klägliche Reste an den Strassenrändern.
Nix mit Alpenblick diesmal.

Und das erstemal sagte mir - bis auf Pedro Lenz und natürlich Hansjörg Schneider - kein Name der Lesenden etwas. Es wurde eine spannende Entdeckungsreise, auch teilweise eine ernste in die Herkunftsländer von Flüchtenden.. Das machte bei der einen oder anderen Lesung eine Übersetzung nötig, was aber der Konzentration der Zuhörenden eher zuträglich war.

#
Die Schwarzwälder Kirschtorte für die Kollegen heil ins Tal gebracht. Trotz Bus-Bus-Bahn.
29.11.16 22:01


Was schön war: #kw46



Doch, es war viel schön in den letzten Wochen: vom sonnigstrahelnden Herbst bis hin zum ersten Winterglück im Schnee auf den Gipfeln des Schwarzen Waldes. Aber trotz allem ist der November ein schwieriger Monat: ein Wartemonat, in dem der Herbst nur noch grau ist und bervor der echte Winter. Da hift auch die Vorfreude in der Form von neuen Tourenskiern nicht recht weiter. Die Depression ist nah und die Erinnerung daran macht Angst. Von sonstigen Ereignissen in der Welt ganz zu schweigen. Symptome: kein Buch fesselt und selbst das stricken ist aktuell ziel- und ergebnislos.

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Der "Diensttermin" im Elsass: interkulturelle Lehrstunde in beide Richtungen at its best. Man kann nicht messen was so etwas bringt, wenn wir über die Grenze nicht nur mitfinanzieren - was uns leicht fällt - sondern uns (ich) dann zur Einweihung an einem naskalten Samstag aufmachen um auf einem zügigen Park-and-Ride-Platz dabei zu sein. Ich bin mir sicher: es bringt was. Und zwar mehr als man messen kann.

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Selbst ein Kleid genäht. Alles andere als perfekt. gepfuscht, improvisiert, fehlerhaft, aber passend und tragbar. Ich werde - im Gegensatz zum stricken - wohl keine Meisterin mehr darin. Zu wenig Entspanntheit, zuviel Verkrampftheit wirkt sich aus. Aber: ich habe ein Kleid genäht. Und werde nächstw Woche das nächste - mit Unterstützung - zuschneiden.

#
Nach langer Pause mal wieder Theater: Farinet in Basel: gut gespielt, aber etwas belanglos, maximal "ganz nett".Home Grown in Freiburg: würde ich sofort noch mal sehen (wenn es denn ginge). Und am Donnerstag: Im Turm zu Basel.

#
Der spontane Entscheid in der Mittagspause im Minamoto japanisch essen zu gehen. Nicht günstig, aber preiswert. Und sehr lecker.
20.10.16 21:43


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