Es zieht sich…



Lesen und stricken ist seit längerem für mich die ideale Kombination.

Ich kann die meisten Strickmodelle „blind“ stricken und dabei eben z.B. lesen. Dann sind meine nervösen Finger beschäftigt, die Strickprojekte wachsen „nebenbei“ und die Bücher bekommen gleichzeitig meine (fast) uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Win-win-win sozusagen.

Normalerweise.

Seit einiger Zeit hakt es aber. Zieht sich das stricken ebenso wie das lesen. Es stapeln sich Bücher in der ganzen Wohnung, mit Begeisterung gekauft oder ausgeliehen. Auch unzählige begonnene Strickprojekte finden sich überlal in der Wohung.

Parallel stricken ist prinzipiell nichts ungewöhnliches für mich, führen aber im Gegensatz zu sonst derzeit nicht dazu, dass ich für jede Laune und Situation das passende finde und begeistert weiterstricke.

Stattdessen nerven diese UFOs („unfinished objects“ im Stricksprech) und hindern mich gleichzeitig auch nicht daran, dauernd neues anzustricken.

Es braucht also: was?
- Ein Buch, das mich von Anfang bis Ende fesselt
- abgeschlossene Strickprojekte (FO= finished objects), eines nach dem anderen, um den Druck zu mindern
- neue schnelle Strickerfolge, für den Reiz des neuen,
- ohne Probleme wiederaufzunehmende alte Projekte
- einfaches und kleines zum blind stricken und mitnehmen auf Zugfahrten
- anspruchvolleres und anregendes für die Zeit ohne Buch….

Also: eigentlich alles da. Aber: es zieht sich.
3.7.17 19:31
 


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