Yarncamp - ja, das hat was



Info- und animiert in erster Linie von den Frauen, die ich auch schon auf der re publica getroffen habe (eigentlich war ja die Ankündigung des Vortrags "Yarnbombing, social commerce und die craftistas" der letzte Kick zur re publica 13 zu fahren ) wie Kiki, Frau Elise und die die cookingknitter hatte ich mich zum ersten Yarncamp in Frankfurt angemeldet (Ausserdem ist Frankfurt von Basel aus schnell erreichbar, was zumindest ich weiss: s.u.).

Zwar twitteraffin, aber noch nie auf einem barcamp gewesen war ich vorher doch etwas skeptisch, was die Selbstorganisation(sfähigkeit) und das spontane Finden von ReferentInnen für sessions anging. Zu sehr bekannt sind mir Situationen, wo die Frage in der Runde "wer kann dazu mal kurz was präsentieren" nur zu verschämten "Ich-bin-gar-nicht-da"-Gesichtausdrücken führt - gerade bei Frauen.

Aber hier ganz anders: nach entspanntem Frühstückskaffeegeplauder und der Vorstellungsrunde, die einerseits die Vielfalt der Zugänge zum Selbermachen mit Garn verdeutlichte aber auch die Unterschiede, wo die TeilnehmerInnen - digital oder nicht - unterwegs sind fanden sich neben den bereits vorgeschlagenen mehr als genug Themen für interessante sessions. Ohne Anspruch auf Perfektionismus, in entspannter Runde, wurde präsentiert, gefragt, gelehrt, gelernt, unterschiedliche Herangehensweise und Sichweisen ausgetauscht - auch einfach mal nur geplaudert. Ich denke es hat allen was gebracht und Spass gemacht.

Und das führt offensichtlich dazu, dass jetzt bereits die Sessionsideen für die 2.Auflage in einem Jahr in vielen - auch meinem - Kopf spriessen.

Zu - perfekter - Organisation und - grosszügiger - Unterstützung durch die - zahlreichen - Sponsoren ist schon an vielen anderen Stellen geschrieben worden: ich kann mich nur anschliessen. Ich möchte insbesondere den vieren danken, die von der Idee bis zur Realisierung durchgehalten haben und uns allen damit das Yarncamp ermöglicht haben: Lutz, Romy, Rebekka und Sara.

Nach meinem Eindruck waren sehr viele Anfängerinnen da und im Nachhinein habe ich mich gefragt, was ich eigentlich getan hätte, wenn denn dann die spontane Sessionplanung zu einem Ergebnis geführt hätte, dass für mich - als erfahrene Strickerin - nur uninteressante Themen enthalten hätte. Nun: auch diesmal habe ich die zwei Stunden , in denen mich einfach kein Thema angemacht hatte dazu genutzt einen entspannten Museumsbesuch einzuschieben (Bericht folgt), zum einen habe ich mich in diesem Rahmen doch tatsächlich auf eine Session zu dem Thema Maschenprobe (Ich!! Maschenprobe!!!), ok von der von mir sehr geschätzten Claudia eingelassen und wünsche mir für das nächste yarncamp tatsächlich eine session zum Thema "keine Angst vorm zusammennähen (ich!! zusammennähen!!!)

Ja tatsächlich, Yarncamp - das hat was.

Zum Schluss hätte ich beinah noch einen Preis dafür erhalten, dass ich angeblich die längste Anreise hatte, konnte dann aber glücklicherweise vermitteln, dass Basel nicht hinter den sieben Bergen bei Heidi und damit fürchterlich weit weg liegt, so dass gerechterweise Andrea aus Schwerin den Preis erhielt.
17.9.13 10:52
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Doerthe (26.9.13 07:11)
Das "Keine Angst vorm Zusammennähen" hätte ich fast angeboten, habe es aber gelassen, weil ich keine Maschenproben o.ä. zum Vorführen vorbereitet hatte. Also nächstes Jahr gibt es die Session, versprochen


antje (26.9.13 11:33)
das sind doch schöne Aussichten - lass mich als bekennende "alles-rund-Strickerin" gerne überzeugen, weil ganz ohne zusammennähen geht es halt doch nicht immer. Und bevor das fertig gestrickte Stück wegen absoluter Abneigung dann wieder Monate auf die Vollendung warten muss....

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