elle tricote - quelle idiote?!Noch so ein Strickblog? Ja auch. Irgendwie.

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Winterglücklich





Lang hat er sich Zeit gelassen, der Winter, aber spätestens seit letztem Wochenende ist er nun ja richtig da.



Bekanntermassen bin ich begeisterte Skitourgeherin - und das seit 30 Jahren. Auch zu Zeiten als die Berge weit entfernt waren, aber erst recht seit ich hier lebe.



2h entfernt von den "grossen Bergen", bin ich fast jedes Wochenende unterwegs. Aber auch manchmal während der Woche - in den den "kleinen Bergen" von Schwarzwald, Jura und Vosges, die mich direkt umgeben.



Und so konnte ich bereits seit Ende letzten / Anfang dieses Jahres Winterglücksmomente sammeln.



Zunächst in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe über Silvester auf einer Selbstversorgerhütte . Genauso lange bis die schneeige Pracht am Ende der letzten Tour im Regen verschwand.



Mit viel Lachen und lecker essen. Mit gemeinsam ein neues Jahr begrüssen. Mit gemeinsam touren.



Wieder mal festgestellt wie schön es ist, wenn eine solche Gruppe sich selbst zu organisieren weiss. Bereits bevor man zusammen unterwegs ist. Aber eben gerade eben dann ab der gemeinsamen Ankunft. Was sich gerade im Winter auf einer Selbstversorgerhütte zeigt, die zunächst mal von Minusgraden auf eine angenehme Temperatur gebracht werden muss - mit einem Holzherd.



Da zeigt es sich ziemlich schnell ob das klappt miteinander oder nicht. Ohne dass jemand Anweisungen gibt. So verschieden wie diese Menschen sind.



Und ja, ich habe mal wieder vor mir selbst zugeben müssen, dass es mir meine Vorstellungen (=Vorurteile), die ich mir von einigen dieser Menschenvorab gemacht hatte während dieser paar Tage zurechtgerückt . Sehr heilsam, immer wieder.



Ich muss mit diesen Menschen nicht leben. Ich werde einen Grossteil nie wiedersehen. Sie sind und werden mir vermutlich keine Freunde werden. Ich muss mich noch nichteinmal mit ihrer Art zu leben einverstanden sein. Vieles davon - z.B. die Autofixiertheit - ist mir sehr fremd und wird es immer bleiben. Aber ich finde es gesund und heilsam für mich selbst einfach mal wieder mit fremden Menschen auf engem Raum zurecht- und auskommen zu müssen. Unter den entspannten Randbedingungen einer gemeinsamen Freizeitunternehmung, die aber doch durch Winter und Berge sich ganz schnell wandeln könnten zu Extreme(re)n ....



Auf eine andere Art spannend dagegen unterwegs zu sein mit guten Freunden und Bekannten, in immer mal wechselnden Kombinationen. Man kennt sich, kennt das Temop beim steigen und abfahren, kennt Schwächen und Stärken.




Letztes Wochenende dann das vorherrschende Gefühl: miteinander übereinander lachen.

Unterwegs mit einer kleinen Gruppe, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammenpasste: Abfahrtsorientierte teilweise unerfahrene Splitboarder und ich als einzige Skifahrerin. Halbe/halbe Mitte 20 und Mitte 50. Und dann doch: das passt.



Ich liebe alles am Touren gehen: das ruhige stetige Steigen, fast schon meditativ, auch über Stunden.

Das Abfahren - einfach und lustvoll schwänzelnd natürlich in Traumschnee, "Arbeit" bei anspruchsvollen, wechselnden Verhältnissen von Schnee und Wetter. Aber auch dann befriedigend, die Sicherheit eigentlich überall inzwischen sicher abzufahren.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner über lange Zeit schrittweise optimierte Ausrüstung: Skier, Schuhe, Kleidung...

Genuss an der eindrücklichen Landschaft. An der Einsamkeit, die gar nicht so selten ist. An der Bewegung, Anstrenung, selbst an der Kälte (und ich bin wahrhaftig ein "Frierküchlein").



Winterglücklich durch Schnee, Menschen, Berge, die Touren. Etwas was man nicht planen kann. So wenig wie den Winter.

Kann so weiter gehen.
6.2.15 15:02
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nathalie / Website (6.2.15 15:58)
Man spürt das Glück. :-)


Judika / Website (14.2.15 09:45)
Winter im Hochgebirge - ein Traum, das meditative Aufsteigen mag ich sehr, leider stand ich bisher erst drei Mal auf Abfahrtsskiern, daran würde eine solche Tour bei mir scheitern.
winterliche Grüße aus dem Mittelgebirge
Judika

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