Es zieht sich…



Lesen und stricken ist seit längerem für mich die ideale Kombination.

Ich kann die meisten Strickmodelle „blind“ stricken und dabei eben z.B. lesen. Dann sind meine nervösen Finger beschäftigt, die Strickprojekte wachsen „nebenbei“ und die Bücher bekommen gleichzeitig meine (fast) uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Win-win-win sozusagen.

Normalerweise.

Seit einiger Zeit hakt es aber. Zieht sich das stricken ebenso wie das lesen. Es stapeln sich Bücher in der ganzen Wohnung, mit Begeisterung gekauft oder ausgeliehen. Auch unzählige begonnene Strickprojekte finden sich überlal in der Wohung.

Parallel stricken ist prinzipiell nichts ungewöhnliches für mich, führen aber im Gegensatz zu sonst derzeit nicht dazu, dass ich für jede Laune und Situation das passende finde und begeistert weiterstricke.

Stattdessen nerven diese UFOs („unfinished objects“ im Stricksprech) und hindern mich gleichzeitig auch nicht daran, dauernd neues anzustricken.

Es braucht also: was?
- Ein Buch, das mich von Anfang bis Ende fesselt
- abgeschlossene Strickprojekte (FO= finished objects), eines nach dem anderen, um den Druck zu mindern
- neue schnelle Strickerfolge, für den Reiz des neuen,
- ohne Probleme wiederaufzunehmende alte Projekte
- einfaches und kleines zum blind stricken und mitnehmen auf Zugfahrten
- anspruchvolleres und anregendes für die Zeit ohne Buch….

Also: eigentlich alles da. Aber: es zieht sich.
3.7.17 19:31


Lieblingszwitschereien Juni 2017



Sommer: Sonne und Regenbogen. Meine Lieblingstweets des vergangenen Juni.

















































Weitere gibt es wie jeden Monat bei Anne Schüssler
2.7.17 16:39


Hallo Julipendenzen!



Mir gefällt die Idee von Ellen ganz wunderbarst mir nicht nur jede Woche To-do-Listen (helv.: Pendenzenlisten) zu schreiben, sondern diese nicht nur mit der Pflicht, sondern auch der Lust zu füllen. Und kombiniere das nur zu gerne mit einer Julivorschau.

Im Juli "muss" ich:

- den Sommer geniessen, immer wieder, immer anders.

- die Ferien beginnen: wir fahren die Veloodyssey von Roscoff in der Bretagne am Ärmelkanal bis Arcachon am Atlantik/Bordeaux an der Gironde. Ich freue mich nicht nur auf gutes Wetter, sondern - auch in der Hochsaison - auf abwechslungsreiche Begegnungen mit Menschen, Landschaften und Genüssen.

- das Velo hierfür parat machen. (Doch ich bin etwas stolz auf mich: erst der 2. und schon erledigt).

- mit der Kollegin tanzen gehen. Eine Idee, die geboren wurde, nachdem wir beim gemeinsamen Konferenzbesuch das Tanzen nach dem Conference Dinner derart genossen haben. Und uns einig waren, dass wir das gern öfters haben wollen. Und dass es alleine einfach keinen Spass macht.

- eine der besten Baritone unserer Zeit mit ganz anderer Musik als seinem klassischen Fach geniessen.

- viele Male Outdoor Yoga machen

- viele Male rheinschwimmen, mit den Kollegen, mit FreundInnen, alleine...

- Haare und Füsse sommerschön pflegen lassen

- bei der Arbeit die Ruhe der Sommerpause nutzen

- nach Monaten endlich einen Übergabetermin ("Tausche Socken gegen Pussyhat". Und Mispelsamen!!) mit Little B hinzukriegen.
Heute hat es - auf der Rückreise von ihr und dem Midi-Monsieur von Frau Brüllen endlich geklappt. Es war schön, euch im RL kennenzulernen. Vielleicht klappt es ja mal mit gemeinsamen Velofahren rund um den Henninger Turm Frankfurt!

2.7.17 10:08


Was schön war: #kw24/17



#
Sommer.
Outdoor Yoga.
Rhyschwimme,
Das #sommerzimmer.

Ja, ich weiss, das ist langweilig, aber da müsst ihr wohl auch in Zukunft durch. Wegen mir kann es mit diesem Dreiklang bis Oktober weitergehen.
#
Den Art Parcours mit dem Mann abspazieren. Auch wenn es höllisch heiss war. Und mehr Zeit als die Mittagspause schön gewesen wäre.
#
Der Kurzurlaub in Nancy.
#
Die faszinierende Glass-Oper Satyagraha im Theater Basel, mit dem besten Opernfreund. Auch wenn es ihm nicht ubd nur mir gefallen hat. Was eigentlich sonst nie vorkommt.
#
Wunschpost von @frautonari, in der ich dabei auch eine Japanliebhaberin und -reisende kennenlernen durfte. Dafür liebe ich dieses Internet.
18.6.17 16:04


Was HEUTE schön war





Ich war wohl gestern vom erstenr rhyschwimme der Saison so verzaubert, dass ich - wieder angelandet - nasseBadekleidungnassesHandtuchHandyPortemonnaieSchlüssel, also alles in den Wickelfisch packte.

Alles? nein, eben nicht. Weil die Badeschuhe liess ich - nass und einsam - zurück. Was mir erst gestern spätabends auffiel, als ich den Wickelfisch für den nächsten Einsatz ausstatten wollte.

Nun sind aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen gestern an dieser Sonnenplattform mit Dusche sicherlich 100e vorbeigekommen: Rheinschwimmer, Touristen (es ist Art Basel!), Spaziergänger, alle..... Zudem reinigen unsere "Strassenwischer" die Rhyschwimminfrastruktur und entfernen Kehricht und Stehen- oder Liegengelassenes.

Daher war meine Hoffnung relativ klein, als ich ich mich heute in der Mittagspause aufmachte, um zu schauen, ob sie vielleicht nicht doch noch aufzufinden seien....

Aber da standen sie, liebevoll auf die Bank gestellt, damit ich sie ja nicht etwa übersehe:



Für so etwas liebe ich Basel.
12.6.17 20:37


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