Auch 'ne Suppe



Während ich seit gefühlten Wochen den Spätsommer, Frühherbst, die fünfte Jahreszeit (nein, ich meine nicht die (Basler) Fasnacht. Die wird auch nicht so bezeichnet, sondern heisst "die drey scheenste dääg". Mal wieder typisches Basler Understatement) geniesse, scheinen in meiner blogliste die erste Herbsterkältungen um sich zu greifen.



Und gemeinsam mit diesen spriessen die Suppenrezepte: vegan und mit verbürgter Anti-Schnodder-und-Mistwetter-Wirkung bei Ella, gegen die hinterhältige, aber offensichtlich unvermeidliche „Wiesngrippe“ und lecker aber absolut unvegan bei Anke Gröner ...



Also warum eigentlich nicht – vielleicht wirkt ja bereits das posten vorbeugend – auch meine Gemüsesuppe mit Hafer präsentieren?!



Ein je nach Gemüsezutaten frei variierbares, daher immer wieder anders schmeckendes Rezept, dessen Herkunft längst in dem Dunkel meiner Erinnerung verschwunden ist – eigentlich vergetarisch, aber ich konnte dem Grönerschen Goodie-Topping nicht widerstehen.

1 Becher Nackthafer über Nacht oder zumindest mehrere Stunden einweichen. Das sich im Gemüsefach zu findende Gemüse - im vorliegende Fall Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Birnen, Äpfel, Zucchini, Möhren, Kürbis in Stücke schneiden und je nach Gärdauer zusammensortieren.

In Butter die länger garenden Gemüsesorten andünsten, nach einigen Minuten die anderen hinzugeben. Nachdem alles zusammen ca. 5 - 7 Minuten gedünstet hat den Hafer incl. des Einweichwasssers dazugiessen, ggf. weiteres Wasser auffüllen bis das Gemüse gerade noch nicht vollständig bedeckt ist. Sobald das Wasser heiss ist, Brühe darin auflösen.

Die Suppe so lange garen bis die Gemüse und der Hafer gar, aber noch bissfest sind. Mit einem guten Schluck süsser Sahne aufgiessen und nach Geschmack würzen.

Und obendrauf das leckere Topping aus angebratenem Bacon und Croutons à la Anke Gröner.



So lecker, dass man nur noch so glücklich grinsen kann wie dieser Suppentassen-Herr hier!!

Und jedesmal wieder anders.
6.9.14 21:24
 
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