das liebe Leben und der ganze Rest

Was schön war: #kw36/17



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... diese Woche überhaupt heil überstanden zu haben. Aber das Nervenkostüm ist - arbeitsbegründet - inzwischen sehr dünn. Bisher hatte mich das derzeitige Projekt-Hinundher, -reinundraus ziemlich unberührt gelassen, aber das bröckelte schon Ende letzter Woche. Und wie müde und ausgelaugt ich bin merkte ich erst so richtig als die Spannung diese Woche kurz mal nachliess.

Aber durch unglaubliche Weisheit Zufall habe ich mich bereits letzten Herbst für eine Fortbildung zu "Resilienz" angemeldet: mal schauen ob das sich nicht nur als ein anderes Wort für "Achtsamkeit für Akademiker" rausstellt. Weil dagegen bin ich ähnlich allergisch wie Frau Brüllen

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Zwar nicht mehr richtig heiss, aber eine Woche mit allem was dazu gehört: rhyschwimme, OutdoorYoga... Und - falls es wen interessiert - auch mit einer Handgelenksmanschette geht beides.

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Rhyschwimmpremiere für einen lieben Freund: Als wir den Termin, in Kombi mit einem Museumsbesuch, ausmachten, war noch richtig Sommer. Letzte Woche sank allerdings die Rheintemperatur täglich um 1 Grad, während der Pegel aufgrund von Regen und Schneeschmelze(!) am Oberlauf gleichzeitg pro Tag um 10cm stieg. So war dann letztendlich das (trübe) Rheinwasser deutlich wärmer als die Luft. Aber dafür waren wir quasi alleine unterwegs. Und was mich sehr freut: er ist trotz der Umstände bereits infiziert - völlig begeistert vom rhyschwimme.

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Der Freund, der ein Jahr in Kanada war, ist wieder da. ich freue mich auf ihn, uf das erste Treffen und den nächsten gemeinsamen Theaterbesuch.

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Beim Mann unseren Urlaub nachlesen können. Verdoppelt ihn und wiederholt die Freude.

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Das Schnupperrudern, das mir ein lieber Kollege ermöglicht hat. Erkenntnis: nicht übermässig begabt, aber auch nicht völlig unbegabt. Daher Vorfreude auf den kommenden Ruderkurs..

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Vorfreude auf noch 2 dienstbegründete Frankreichaufenthalte diesen Herbst. An die sich ein paar private Tage anhängen lassen.

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Neue Ausrüstung für das kommende #winterglück gekauft. Und zwar in genau diesem prune genannten quietschlila.

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Ab nächste Woche wieder Start eines Begegnungskurses. Deutsche Ingenieurin trifft türkische Ingenieurin in der Schweiz zum (besseren) deutsch lernen.
10.9.17 10:27


er dräut



Der Urlaub, oder wie man helvetisch korrekt sagt (ich glaube da sind sich ausnahmsweise mal alle deutschschweizer Kantone einig) "die Ferien" nahen.

3 Wochen Velo fahren, 3 Wochen Frankreich, Hin- und Rückreise mit dem üblichen Nervengezerre ob der Velotransport per Zug diesmal ohne Überraschungen funktioniert.

Ich bin inzwischen sehr gut darin diese Velotransportmöglichkeiten überhaupt zu finden und zu buchen, aber mein Nervenkostüm ist ziemlich dünn an den Tagen von An- und Rückreise. Und nicht weil wir Paris mit dem Velo durchqueren, das geht ganz entspannt. Und auch obwohl ich schon mal uns mit unseren zwei Velos in einen Schienenersatzverkehr argumentiert habe. Sionst stünde wir immer noch in Lyon. So schnell wie damals habe ich niemals vorher und nachher französisch gesprochen.

Ein Teil des Eurovelo 1 oder wie die Franzosen es nennen "Vèlodyssée" ist der Plan. Und ich hoffe nicht dass wir solange wie Odysseus brauchen um nach Hause zurückzukehren. Aber, warum eigentlich nicht...
12.7.17 00:20


Was schön war: #kw26/17



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Sie ahnen es schon:
Sommer
rheinschwimmen
Sommerzimmer
Outdoor Yoga

Die letzte Woche hatte all dies - wie sollte sie dann anders gewesen alles schön?!

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Ein unglaublich mitreissendes Konzert, nur getanzt hätte ich tatsächlich gerne. Thomas Quasthoff hatte uns Zuhörer auch scherzhaft dazu aufgefordert, aber sich bei einem Sitzkonzert aus der zweitvordersten Reihe zu quetschen und als einzige im Saal das umzusetzen, das habe ich mich dann doch nicht getraut. Wenn ich denn 60 bin...

Der Besuch dieses Konzertes hatte mir im Vorhinein etwas Bauchschmerzen gemacht: ich hatte keine Lust einem Kollegen mit seiner Frau über den Weg zu laufen und dann - insbesondere mit ihr - Smalltalk machen zu müssen. Aber ganz im Gegenteil sah`ich sie - die als offiziell eingeladene Gäste da waren - nur von Weitem, traf dagegen unerwartet liebe Bekannte, bekam ein spontanes Kompliment des Personal an der Eingangskontrolle für mein Kleid und so war es insgesamt ein sehr entspannter Abend.

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die halbe Stunde zurückradeln durch die Sommernacht entlang der Wiese und durch die Langen Erlen.

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die offizielle Einweihung der grossen Windriesen ob Gersbach mit dem Kollegen. Ich finde sie nicht nur für die Energiewende erforderlich sondern auch tatsächlich schön. Wir akzeptieren Autobahnen, Mobilfunksendemasten, Parkhäuser, Spassbäder, Sessellifte, Flughäfen - weil sie unseren Bedürfnissen entsprechen. Und weil wir uns längst an sie gewöhnt haben, auchg mitten in der Landschaft. Aber bitte keine Windräder. Oder wenn, dann wenigstens nicht hier, bei mir, neben der EFH-Idylle, sondern.... halt wo anders.

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Getanzt. Auch wenn bei mir bereits um Mitternacht die müden Beine nicht mehr wollten (nach Velo fahren auf die Schwarzwaldhöhen und dem rheinschwimmen). Mit der Kollegin ausgeheckt nachdem uns das tanzen nach dem Conference Dinner auf der gemeinsam besuchten Konferenz so viel Spass gemacht hatte. Und weil frau dann allein doch nicht geht. Machen wir wieder.
10.7.17 08:23


Hallo Julipendenzen!



Mir gefällt die Idee von Ellen ganz wunderbarst mir nicht nur jede Woche To-do-Listen (helv.: Pendenzenlisten) zu schreiben, sondern diese nicht nur mit der Pflicht, sondern auch der Lust zu füllen. Und kombiniere das nur zu gerne mit einer Julivorschau.

Im Juli "muss" ich:

- den Sommer geniessen, immer wieder, immer anders.

- die Ferien beginnen: wir fahren die Veloodyssey von Roscoff in der Bretagne am Ärmelkanal bis Arcachon am Atlantik/Bordeaux an der Gironde. Ich freue mich nicht nur auf gutes Wetter, sondern - auch in der Hochsaison - auf abwechslungsreiche Begegnungen mit Menschen, Landschaften und Genüssen.

- das Velo hierfür parat machen. (Doch ich bin etwas stolz auf mich: erst der 2. und schon erledigt).

- mit der Kollegin tanzen gehen. Eine Idee, die geboren wurde, nachdem wir beim gemeinsamen Konferenzbesuch das Tanzen nach dem Conference Dinner derart genossen haben. Und uns einig waren, dass wir das gern öfters haben wollen. Und dass es alleine einfach keinen Spass macht.

- eine der besten Baritone unserer Zeit mit ganz anderer Musik als seinem klassischen Fach geniessen.

- viele Male Outdoor Yoga machen

- viele Male rheinschwimmen, mit den Kollegen, mit FreundInnen, alleine...

- Haare und Füsse sommerschön pflegen lassen

- bei der Arbeit die Ruhe der Sommerpause nutzen

- nach Monaten endlich einen Übergabetermin ("Tausche Socken gegen Pussyhat". Und Mispelsamen!!) mit Little B hinzukriegen.
Heute hat es - auf der Rückreise von ihr und dem Midi-Monsieur von Frau Brüllen endlich geklappt. Es war schön, euch im RL kennenzulernen. Vielleicht klappt es ja mal mit gemeinsamen Velofahren rund um den Henninger Turm Frankfurt!

2.7.17 10:08


Was schön war: #kw24/17



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Sommer.
Outdoor Yoga.
Rhyschwimme,
Das #sommerzimmer.

Ja, ich weiss, das ist langweilig, aber da müsst ihr wohl auch in Zukunft durch. Wegen mir kann es mit diesem Dreiklang bis Oktober weitergehen.
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Den Art Parcours mit dem Mann abspazieren. Auch wenn es höllisch heiss war. Und mehr Zeit als die Mittagspause schön gewesen wäre.
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Der Kurzurlaub in Nancy.
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Die faszinierende Glass-Oper Satyagraha im Theater Basel, mit dem besten Opernfreund. Auch wenn es ihm nicht ubd nur mir gefallen hat. Was eigentlich sonst nie vorkommt.
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Wunschpost von @frautonari, in der ich dabei auch eine Japanliebhaberin und -reisende kennenlernen durfte. Dafür liebe ich dieses Internet.
18.6.17 16:04


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