Mitmachzeugs

wmdgt - die Frühversion



Der Tag beginnt früh, verdammt früh für meine Verhältnisse: um 4.55h zwitschern die virtuellen Vögel meines Weckers. Aber bereits vorher habe ich schon nicht so sonderlich gut geschlafen, aus Angst den Wecker zu überhören. Ich will nämlich um 6.58h im ICE nach Paris Est ab Ffm Hbf sitzen,
um kurz vor 9h in Strasbourg zu sein - rechtzeitig zur Sitzung. Genauer gesagt zu ersten Sitzung des Tages.

Eigentlich war das alles ganz anders geplant mit einem gemütlichen halben Urlaubstag zur Rückfahrt nach Strasbourg am Montag Vormittag nach einem Krankenhausbesuch bei meiner Mutter, aber am Freitag, ja genau an meinem "freien" Freitag, bekam das Projekt plötzlich und unerwartet Schieflage und jetzt ist der Verzicht auf die Sitzung doch nicht opportun. Also Frühestanreise und dann Sitzungsmarathon.

Also: um 4.55 in Darmstadt aus dem Bett springen, duschen und Frühstück =Kaffee (nebenbei der Beschluss Kleid ist mir heute und bei der Kälte zu anstrengend), um einen noch früheren Regionalzug nach Ffm Hbf zu erreichen, der mehr als eine halbe Stunde Puffer hat, weil... DB AG halt. Und so früh aufstehen um dann doch die einzige Verbindung zu verpassen - ich würde mich in den A.... beissen.

Aber alles klappt und bereits um 6.30h sitze ich (gefühlt als einziger Mensch ausser dem Lokführer) im bereitgestellten ICE nach Paris Est. (Weiterfahren wäre auch eine Option.)

Ein Minifrühstück ("un grand café crème et un croissant S.V.P.") noch schnell zum aufwärmen, weil der Zug kalt war. Oder mir im Zug kalt war.

Sitzungmarathon bis 16h, rote Köpfe, es wird laut und man wird deutlich, aber es ist wohl auch nötig und das Zusammenspiel, der die zusammenspielen wollen klappt. Die absehbaren Termine für das Projekt werden mehr und mehr. Der Scherz meines Chefs ich hätte wohl einen weiteren Arbeitsplatz im Elsass lässt sich zumindest im März ausdehnen auf ...Paris... Genf....

Noch schnell vor Abfahrt des Zuges nach Basel:endlich den Hut kaufen, um den ich seit dem Anprobieren im November gedanklich herumschleiche. Und als ich mich bereits wegen Preiswertigkeit entschlossen hatte, war der Hutladen ausserplanmässig geschlossen. Aber jetzt! Und auch noch die Modistin erfreut, weil ich den von ihr gestalteten Hut als fast gewählte Alternative erwähnte. Wiedermal ein hoffentlich noch lang bestehendes Fachgeschäft für mich. (In der gleichen Strasse gibt es auch noch einen empfehlenswerten Strumpfladen).

Auf der Rückfahrt dann noch der Anruf: bitte noch heute Abend Ergebnisse der Sitzung für den "grossen" Chef zusammenstellen. Okeeeeh, auch wenn nach diesem Tag die Konzentration ziemlich dahin ist. Nicht jedes Komma wird an der richtigen Stelle stehen, aber das ist ihm nicht soo wichtig.

Gemüsekorb holen, Rollkoffer auspacken, wieder daheim ankommen, warm bekommen, was zum essen machen, mit dem Mann telefonieren, Rückmeldung für die nächste Skitour geben, einen Yogakurs anmelden. Der Tag ist noch nicht ganz rum.

Für Frau Brüllens wmdedgt 02/18
5.2.18 21:32


wmdegt im Juli 2017



Weil ich inhaltlich zu den Projekten nix sagen darf (weil "pscht, noch nicht spruchreif - laufende Planungen") wird das diesmal kurz - und wahrscheinlich langweilig.

Wunschgemäss rappelt um 6 Uhr der Wecker und um 7.30Uhr sitze ich mit dem Lieblingskollegen der Agglo im Zug nach Norden zu den französischen Kollegen.

Ja, um die Uhrzeit brauch`ich was länger, ausserdem noch Sicherheitszuschlag für Fahrkarte kaufen, weil der Automat nach dem Zufallprinzpi die Kreditkarte nicht akzeptiert und 5 Minuten Passerelle queren im morgendlichen Trubel und in den französischen Teil unseres Bahnhofs gelangen, derzeit wegen Sanierung um's Gebäude aussenrum... und ausserdem zugegebenermassen mit Schisshaspuffer.

2 gute Sitzungen zum Projekt hintereinanderweg. Das Projekt kriegt grad richtig Drive und gerade die Regionalen auf beiden Seiten der Grenze treiben die Staatlichen - auch auf beiden Seite der Grenze eher vor sich her. Mit drei neuen Terminen rausgekommen - also 2 Fahrten nach Strasbourg und allenfalls einmal Paris. Der Herbst wird schon mal nicht langweilig.

Vom Agglokollegen morgens erfahren, dass nachmittags kurzfristig noch eine Vorbesprechung für das zweite grenzüberschreitende Projekt - das, dass mal wieder heftig harzt - anberaumt wurde. Ok, also kein terminfreier Nachmittag. Stattdessen zurück nach Basel, mit dem Velo nach Hause, schnelles Mittagessen, per AB im Büro informiert, mit dem Velo wieder zum Bahnhof und per Zug in das Hauptstädtchen unseres Nachbarkantons.

Unerwartet positive Ergebnisse präsentiert bekommen, die erhoffen lassen, dass die Sitzung am Montag tatsächlich mal einen essentiellen Fortschritt bringen könnte. Und dass die Stimmung entspannter und konstruktiver als beim letzten Mal sein könnte, was mir sehr lieb wäre, weil wieder tagelang verzweifelt zu sein über den "Zustand" der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit brauche ich wirklich nicht nochmal. Sehr gute Vorbesprechung zwischen kantonaler und staatlicher Ebene.

Während der Sitzung aus dem Augenwinkel bereits die mails mit der Presseanfrage und die Änderungsvorschläge für die morgendliche Präsentation gesehen. Zurück mit der Bahn, mit dem Velo von SBB nach Hause.....

Dienstrechner an, Presseanfrage beantwortet und der bereits dem Büro entflohenenen Kommunikationskollegin angekündigt und zur Abstimmung geschickt, Änderungsvorschläge Präsentation geprüft, per Handy mit dem bereits dem Büro entflohenenen Vortragskollegen die Aufgabenteilung für morgen absgestimmt.

Überlegt, welches Kleid morgen bei 34 Grad gleichzeitig die Anforderungen an vortragsfein, exkursionsgeeignet und konzertbesuchstauglich erfüllt.

Nach stundenlanger Stundenrapportierung jetzt: müde und Rosé.

Wie immer bei Frau Brüllen.
5.7.17 20:21


Lieblingszwitschereien Juni 2017



Sommer: Sonne und Regenbogen. Meine Lieblingstweets des vergangenen Juni.

















































Weitere gibt es wie jeden Monat bei Anne Schüssler
2.7.17 16:39


was ich so mache den ganzen Tag ...



... fragt Frau Brüllen jeden Monat am 5.:

Diesmal war der 5. ein Freitag und damit MEIN Frei-Tag. Dieser Wochentag gehört ganz allein mir! Wenn es nötig ist, arbeite ich am Samstag oder - noch lieber - Sonntag, aber NIE freitags.

Aber zunächst der Vorabend: Da ich am Donnerstag spätabends nach einer mein Herz wärmenden Veranstaltung mit lauter Menschen, die selbst in den heutigen Zeiten nicht nur an Grenzüberschreitung glauben, sondern täglich dafür arbeiten durch den Basler Zoo nach Hause schlenderte, musste das Velo allein dort die Nacht verbringen. Und musste natürlich nach Hause geholt werden.

Wenn ich überhaupt zu einer Zwangshandlung neige, dann zur Optimierung von Wegeketten. Es ist sicherlich auch Teil meiner "deformation professionnelle" als Verkehrsplanerin, aber ich verabscheue/vermeide Wege nach dem Muster "von A (=daheim) nach B, zurück nach A über D mit Zwischenstopp in A nach C..." Darum habe ich natürlich innerlich gejubelt nachdem nicht nur das Velo um 11h wieder im gleichnamigen Keller angekommen war, sondern als gleichzeitig mit der intelligenten kombinierten Nutzung von drei Verkehrsmitteln Altglas und -kleider entsorgt, das ausgelesene Buch im Rückgabecontainer der Stadtbibliothek angekommen , das Paket am letztmöglichen Tag bei der Post abgeholt wurde und auch noch eingekauft war!

Und natürlich wurde die Velofahrt für den
European Cycling Challenge getrackt und gespeichert. Check.

Gestern war das zudem der Tag mit dem - gemäss Fröschen - besten Wetter für das ganze Wochenende. Endlich mal wieder ein Tag für einen Sommerstrumpf.

European Cycling Challenge getrackt und gespeichert. Check. /gWUFyy8OWEpdyZSa3aVCqpVoVvzZZ2VTnn2wU8qzVjDDetO90GSy9mVLqtgYSy231MxrY6I2gGqjrTY0L8fxCxfCBbhWrsYYAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;">

#strumpfdestages

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Dementsprechend sommerbekleidet machte ich mich auf den Weg in die alte Heimat. Dort war ich nämlich am Abend ein Musicalbesuch verabredet. Davor zum Kaffee trinken mit den Altkolleg:innen und vor dem Theater zum Sushi mit dem besten Theater- und Japanreisefreund.

In der Zeit zwischen Budapester Waffeln und rohem Fisch habe ich das gemacht, wofür die Bewohner meines Gastlandes ennet der Grenze bekannt/berühmt/berüchtigt sind. Nein, nicht dem Verkauf von Steuer-CDs hinterherzuspionieren, sondern: einzukaufen. Einiges von der langen Liste der in der Schweiz nicht zu findenden Dinge (Ersatzzahnbürstenköpfe von *ronal, Gruwash von Spin**ad, Wolle von R*del...), aber auch einige reine Lustkäufe (Nachwuchs für den #strumpfdestages...).

Und fand mich dann gegen 17Uhr zur Erholung mit einem Viertele Weissherbst auf der Terrasse des Theatercafés ein.

Die Musicalaufführung der Addams Family vom jungen Theater Freiburg war ein reines und fgür uns hautnahes Vergnügen, da wir dank der guten Beziehungen des Theaterfreundes in der ersten Reihe sassen. Eine unglaubliche Leistung von Gesang, Tanz und Spiel von "Laien". Ich hoffe doch sehr, dass das "Junge Theater Freiburg" den Intendantenwechsel überstehen möge.

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich das jetzt auch anzuschauen, den muss ich gleich enttäuschen: keine Chance mehr eine Karte zu bekommen. Und sicher keine Wiederaufnahme.

Nach dem Theater in den genau passenden Zug nach Basel gesprungen, mit dem Anschlusstram nach Hause und - ins Bett.

Eine Traum-FREItag für wmdedgt o4/17, auch wenn ich diesen dank Verspätung nicht mehr verlinken kann.
7.5.17 12:28


Was schön war: #kw48/49



Vieles war schön, in diesen beiden Wochen, so vieles!


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Basel. Immer wieder Basel: egal bei welchem Wetter.
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Die neuen Skier fürs kommende #winterglück abgeholt


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Die fachlich spannende Sonderführung der EWS Schönau für uns zur gerade entstehenden Windenergieanlage in Gersbach mit ihren fünf Windrädern mit je 150m Höhe. Ich mag diese Riesen, die für uns grünen Strom produzieren genauso wie unsere Hochhäuser hier in der Stadt.

Möge ihnen immer ein guter Wind wehen!







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Zwei sehr unterschiedliche und beide sehr schöne W'nachtskonzerte:
- in der Martinskirche - älteste und "Herbstmess"-Kirche Basels - Nils Landgren:Christmas wirh my friends



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Und "Bruckner plus" im Münster. Insbesondere der Cage tönte in diesem Kirchenraum verzaubert. Am schönsten aber unsere Plätze auf der Empore im Kirchenraumhimmel, in Sichtweite zu den Schlagwerkern, den wir uns selbständig zu einem Logensitz umbauten.



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Der Lawinenkurs gestern: völlig schneefrei zwar aber mit Traumsicht auf Lörrach, die Höhen des Schwarzwaldes und mein Basel mit Frau Brüllens Elfenbeinturm: sehr viel gelernt, von Mehrfachverschüttetensuche bis lebensrettungsschnell schaufeln, aber gerade auch wichtiges was mein eigenes LVS-Gerät angeht.

Trotzdem: Hoffentlich muss ich es nie einsetzen. Aber wenn, dann hoffe ich es gut zu machen.
10.12.16 13:23


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