die "hohe" Kultur

#indiebookday






Jetzt habt ihr ihn leider schon verpasst, denn sie sind wohl schon fast alle geschlossen, die Buchläden, aber ich denke Montag gilt auch noch. Heute istwar nämlich Indiebookday!!





Alle weiteren Infos zum Indiebookday findet ihr auf dem blog "Sinn und Verstand" von Wibke Ladwig.

Warum ich mitmache?



Ich lliebe Bücher, ich liebe gute Bücher. Und ich liebe schöne Bücher (unter anderem deswegen bin ich auch Mitglied der Bücherglide Gutenberg).



Ich fresse seit ich Kind bin Bücher, bin neugierig auf Neuerscheinungen, fräse mich im Frühjahr und Herbstdurch die Literaturbeilagen. Freue mich daran, wenn ich dadurch etwas entdecke was ich zuvorr noch nichts kannte. Geniesse Literaturveranstaltungen wie Lesen auf dem Berg oder der Foire de Livre in Saint Louis. wo man Schriftsteller ihre Bücher lesen und "erklären" hören kann.



Auch wenn ich aufgrund überquellender Bücherregale - die Bücher stehen inzwischen teilweise dreireihig!! - vieles inzwischen in der Stadtbibliothek (sehr baseltypisch übrigens durch die Stiftunge Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige betrieben) ausleihe, oftmals will ich ein Buch nachdem ich es gelsen haben einfach HABEN.

Um es wieder und wieder zu lesen. Weil es so schön anzuschauen und fassen ist. Weil das Äussere so gut zum Inneren passt. Weil es eine Neuübersetzung eines Lieblingsbuchs ist. Weil, weil, weil...

Und ich geniesse es sehr, dass ich Bücher um die Ecke bestellen und innerhalb eines Tages erhalten kann. Ich geniesse die Vielfalt von Verlagen, die es mir dieses unglaublich vielfältige Angebot anbieten. Und ich sehe hier in der Schweiz was passiert wenn es keine Buchpreisbindung gibt.

Am Indiebookday kann ich all das zeigen, mit dem Kauf eines Buches, das ich sowieso lesen wollte: "unsagbare Dinge" von Laurie Penny.

Warum ihr auch mitmachen sollt?!



Genau deswegen. Oder aus ganz anderen, euren ganz eigenen Gründen.

Und: Montag geht das auch noch. Wie an jedem anderen Tag im Jahr.



Edit: Ach ja, am Welttag des Buches, dem 23.April wird auch hier ein Buch verlost.

21.3.15 19:22


Frühling.



Die Bäume im Ofen lodern.
Die Vögel locken am Grill.
Die Sonnenschirme vermodern.
Im übrigen ist es still.

Es stecken die Spargel aus Dosen
Die zarten Köpfchen hervor.
Bunt ranken sich künstliche Rosen
In Faschingsgirlanden empor.

Ein Etwas, wie Glockenklingen,
Den Oberkellner bewegt,
Mir tausend Eier zu bringen,
Von Osterstören gelegt.

Ein süßer Duft von Havanna
Verweht in ringelnder Spur.
Ich fühle an meiner Susanna
Erwachende neue Natur.

Es lohnt sich manchmal, zu lieben,
Was kommt, nicht ist oder war.
Ein Frühlingsgedicht, geschrieben
Im kältesten Februar.

Joachim Ringelnatz, 1929
Aus der Sammlung Flugzeuggedanken

Aber trotz allem noch zu erwartendem Winterglück kann ich nicht leugnen: draussen frühlingt es doch heftig.
28.2.15 22:51


R.I.P.



Siegfried Lenz.


Zunächst natürlich, als Einstiegsdroge: „So zärtlich war Suleyken“.

Allein dieser Titel! Wahrscheinlich gab es ein Masuren in dieser Form nie. Aber Siegfried Lenz hat es geschafft diese seine Heimatlandschaft nicht zu verkitschen oder zu vervolkstümeln, sondern hat einfach von den Menschen mit einer leisen Zärtlichkeit erzählt, sie nie lächerlich machend, sondern mit einem lächelnd liebevollem Blick.

Dann – natürlich – die Schullektüre. Aber eine von Anfang an geliebte: „Die Deutschstunde“. Und natürlich die flammenden Bilder von Emil Nolde vor Augen beim lesen. Ebenso verboten wie jene von Nasen im Buch.

Am meisten geliebt aber: „Heimatmuseum“. Ein pralles Buch, so bunt und vielfältig und auch ein wenig vollgestopft wie das Heimatmuseum von Zygmunt Rogalla. Mit Figuren, die so eigen sind, dass sie lebendiger sind als erfunden. Ein trauriger Anlass es endlich mal wieder zu lesen.
8.10.14 09:02


Garten...Kunst






Während des Tages der offenen Gartenpforte der Besuch des deutsch-englischen Landschaftsgarten in der Eichbergstrasse 5 in Darmstadt.















Aber das schönste: die schwingenden Stahlplastiken des Metallbildhauers Jürgen Heinz'





Moving scuptures: hartes Metall - sanft schwingend im leisesten Windhauch










Wenn ich denn einen Garten hätte...


5.7.14 23:13


Noch bist du da



Noch bist du da


Wirf deine Angst
in die Luft

Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends

Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da

Sei was du bist
Gib was du hast

Rose Ausländer
28.1.14 21:03


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